Industrieverbände und Unternehmen zur Nanotechnologie

Knochenzelle auf Nanobeschichtung aus Aluminiumoxid. Quelle: Dr. Wolfgang Metzger, Norbert Pütz/cc-NanoBioNet e. V.

Unternehmen und Industrieverbände bieten verbrauchernahe Informationen zu Nanotechnologien an. Im Folgenden werden einige dieser Angebote vorgestellt.

BASF-Verbraucherinformationen zur Nanotechnologie

Die BASF informiert auf ihren Web-Seiten Verbraucher über ihre Aktivitäten im Bereich Nanotechnologien. Verbraucher finden hier die wesentlichen Grundlagen von Nanotechnologien erklärt und anschauliches Material zu Produkten mit kurzen Filmen. Fragen zum verantwortlichen Umgang mit Nanomaterialien in der Produktion und zur Sicherheit im fertigen Produkt werden auf den Seiten oder im Verhaltenskodex erläutert.

Bayer

Bayer informiert im Rahmen seiner internationalen Imagekampagne „Science for a better life“ über Anwendungsmöglichkeiten der Nanotechnologien. Unter der Überschrift „Mit dem Fahrstuhl ins All“ wird über die Vision eines Aufzugs in All (Space-Lift) berichtet, realisiert durch die besonderen Eigenschaften von Nanotubes als Trägerriemen für einen Roboter, der Lasten ins All befördert. Auch über bereits realisierte Anwendungen im Bereich Sport (z.B. für Sportgeräte wie Tennis- und Baseballschläger) wird berichtet, außerdem kann man auf der Seite ein Audio-Interview zu technologischen Neuheiten von Bayer in diesem Bereich anhören.

Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde

Der BLL weist darauf hin, dass in der Europäischen Union im Lebensmittelbereich und bei lebensmittelnahen Bedarfsgegenständen derzeit keine nanotechnologischen Anwendungen eingesetzt werden. Der BLL verfolgt aber grundsätzlich die Forschungen auf diesem Gebiet. Im aktuellen Sachstandsbericht (Stand September 2008) wird definiert, was unter dem Einsatz von Nanotechnologien und Nanomaterialien in Lebensmitteln verstanden wird und wie der Entwicklungsstand der Anwendungsmöglichkeiten derzeit ist.

Evonik Industries AG

Auf den Nanotechnologie-Seiten von Evonik (ehemals Degussa) wird Grundlagenwissen zur Nanotechnologie allgemein, Evoniks Anwendungsfelder, Forschungsbereiche, Maßnahmen zum verantwortungsvollen Umgang und über verschiedene Dialogaktivitäten und Leitsätze des Unternehmens berichtet. Im Bereich „Verantwortung“ findet sich unter anderem eine Stellungnahme  zu Verbrauchersicherheit aus Sicht von Evonik.

Verband der Chemischen Industrie (VCI)

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1650 Chemieunternehmen in Deutschland. In Verbindung mit der DECHEMA gibt der VCI eine Übersicht zum Stand der Nano-Sicherheitsforschung in Deutschland, speziell fasst er die nationalen und internationalen Projekte zur Untersuchung der Toxizität von Nanomaterialien zusammen. Die Kernaussage ist hierbei, dass keine außergewöhnlichen Nano-Risiken bekannt sind. Auch wird vor den Auswirkungen der neuen EU-Definition von Nanomaterialien gewarnt.

 
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